DER RAUSCH

Der Rausch kam nicht, um mich zu zerstören.

Er kam, um mich zu beruhigen.

Er setzt sich neben mich.

Er sagt nichts und tut immer so,

als wären wir die besten Freunde.

Ich will mehr von ihm.

Und er will mehr von mir.


Ich trinke meistens allein.

Es reicht der Rausch und ich.

Wie ein Pakt, den wir trafen:

Er braucht nur mich und ich brauche nur ihn.

"Bei mir kannst du du sein. 

Ich helfe dir, abzuschalten.”

Er umarmt mich.

Zieht mich ganz nah zu sich.


Bei ihm fühle ich mich plötzlich geborgen.

Verbunden.

Einzigartig.


Er nimmt mir die Schwere.

Gibt mir das Gefühl, schweben zu können.


Ich will nicht aufwachen.

Nicht, dass er geht.


Ich weiß nicht,

was er von mir will.


Ich weiß einfach nicht,

wieso er mich beschützt.

Wieso er mich so nimmt,

wie ich bin.

Aber er tut es.

Und ich nehme es dankbar an.

Der Rausch wird zu etwas,

dass sich anfühlt,

wie..

mein Leben.

Zurück
Zurück

DER, DIE ODER DAS

Weiter
Weiter

DER SCHMERZ